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Folgeschäden der arteriellen Hypertonie
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Folgeschäden der arteriellen Hypertonie

Bei Patienten mit arterieller Hypertonie kann es im Krankheitsverlauf zu Schäden an verschiedenen Organsystemen wie z.B. Herz, Nieren und Gefäßen kommen. Häufig verlaufen diese Schäden zunächst unbemerkt. Die Kenntnis solcher Organschäden ist jedoch wichtig, da sie eine Einschätzung des individuellen Risikos für das Auftreten von Erkrankungen wie Herzinfarkt und Schlaganfall ermöglichen.

Die Entdeckung solcher Veränderungen am Herzen erfolgt mittels Echokardiographie, einer Ultraschalluntersuchung des Herzens. Dadurch gelingt es, eine Verdickung des Herzmuskels (sogenannte Linksventrikuläre Hypertrophie) durch lange bestehenden hohen Blutdruck festzustellen.

Häufig verursacht ein hoher Blutdruck am Herzen auch eine Versteifung der Herzwände, eine sogenannte diastolische Dysfunktion. Das Krankheitsbild der hypertensiven Herzerkrankung kann durch medikamentöse Blutdruckeinstellung behandelt werden und sich in einem frühen Stadium im Verlauf zurückbilden.

Ebenfalls mittels Ultraschall lassen sich Veränderungen in der Organstruktur der Nieren darstellen. Dabei wird unterschieden zwischen Schäden, die als Folge eines langjährigen Bluthochdrucks auftreten und solchen, die möglicherweise sogar Ursache für einen hohen Blutdruck sein können.

Durch ihre oberflächliche Lage stellen die Halsschlagadern ein gut geeignetes Fenster zur Beurteilung von Blutdruck-bedingten Gefäßveränderungen dar. Mittels ultraschallbasierter Farbdoppleruntersuchung können hier frühzeitig Veränderungen der Gefäßwandstruktur oder bereits vorhandene Gefäßablagerungen dargestellt werden.