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Medikamentöse Differentialtherapie

Eine umfassende Diagnostik bei Patienten mit schwer einstellbarem Bluthochdruck liefert wichtige Informationen für die Risikostratifizierung  und eine individuelle Therapiesteuerung, da bei der Auswahl der für den einzelnen Patienten am besten geeigneten Medikamente Nebenerkrankungen und spezifische Untersuchungsbefunde eine wichtige Rolle spielen. Bei Patienten mit gleichzeitig bestehender Herzinsuffizienz haben z.B. ACE-Hemmer und ß-Blocker einen positiven Einfluss auf den Krankheitsverlauf und die Sterblichkeit, sodass sie bevorzugt eingesetzt werden. Bei Patienten mit einer erhöhten Gefäßsteifigkeit, die mit Hilfe der Pulswellenanalyse beurteilt werden kann, wurde für ACE-Hemmer und Kalziumantagonisten gezeigt, dass sie zu strukturellen Veränderungen der Gefäßwand führen und so die Gefäßsteifigkeit günstig beeinflussen können.

Zum Schutz vor Herz-Kreislauferkrankungen ist neben der Blutdruckeinstellung auch der Einfluss verschiedener Medikamente auf andere Risikofaktoren wie Diabetes mellitus oder Erhöhung des Cholesterinspiegels von Bedeutung. Auch diese Faktoren müssen bei der Anpassung einer individuellen Therapie berücksichtigt werden.

Bei der Wahl der optimalen Medikation legen wir außerdem hohen Wert darauf, das Einnahmeschema zu vereinfachen. Dies kann durch die Einnahme von Kombinationspräparaten (mehrere Wirkstoffe in einer Tablette) oder besonders lang wirkender Medikamente erreicht werden.